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46 Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung vor dem UN-Menschenrechtsrat die zunehmende Anwendung der Todesstrafe im Iran verurteilt. Die Erklärung wurde am 30. September 2026 während der 63. Sitzung von Liechtenstein vorgetragen. Auch Deutschland gehört zu den unterstützenden Staaten.

Hinrichtungen zur Einschüchterung

Die Staaten äußern große Sorge über Hinrichtungen, darunter öffentliche Exekutionen, und deren Einsatz zur Einschüchterung der Bevölkerung sowie zur Unterdrückung friedlicher Meinungsäußerung und Versammlung. Nach der Erklärung waren zu diesem Zeitpunkt mindestens 31 Menschen im Zusammenhang mit den Januarprotesten hingerichtet worden.

Die Unterzeichner kritisieren außerdem Berichte über unfaire Verfahren, Folter, erzwungene Geständnisse und das Verschwindenlassen von Menschen. Sie fordern einen sofortigen Stopp der Hinrichtungen.

Internationaler Druck muss anhalten

Die Erklärung ist ein wichtiges gemeinsames Signal. Für Junge Stimmen für Freiheit e. V. bleibt entscheidend, dass die Aufmerksamkeit für bedrohte Gefangene anhält und auf öffentliche Worte konkrete Bemühungen zum Schutz von Menschenleben folgen.

Quelle: Gemeinsame Erklärung von 46 Staaten im UN-Menschenrechtsrat, 30. September 2026 (PDF).

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