Parsa Najafi, ein Angehöriger der Bahá’í-Gemeinschaft aus Isfahan, befindet sich auch drei Monate nach seiner Festnahme weiterhin ohne geklärten Rechtsstatus im Dastgerd-Gefängnis in Isfahan. Seit Wochen wird ihm zudem der telefonische Kontakt und der Besuch seiner Familie verweigert.
Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation HRANA wird Parsa Najafi auch 90 Tage nach seiner Festnahme weiterhin in Haft gehalten, ohne dass seine rechtliche Situation geklärt wurde.
In den vergangenen Wochen durfte er weder mit seiner Familie telefonieren noch Besuche empfangen. Trotz wiederholter Nachfragen und Bemühungen seiner Angehörigen liegen der Familie weiterhin keine verlässlichen Informationen über seinen aktuellen Zustand und seine Situation in der Haft vor.
Die anhaltende Inhaftierung ohne transparente Informationen sowie die Verweigerung des Kontakts zur Familie geben Anlass zu großer Sorge. Junge Stimmen für Freiheit fordert die iranischen Behörden auf, die Rechte von Parsa Najafi zu achten, seiner Familie unverzüglich Informationen über seinen Zustand zu geben und ihm Zugang zu seinen grundlegenden rechtlichen und menschlichen Rechten zu gewähren.





